AHV-Renteninitiative: Volksinitiative «Für ein besseres Leben im Alter (Initiative für eine 13. AHV-Rente)»


Die AHV-Renteninitiative für eine 13. AHV-Rente mit Gesinnungsprüfung 😜:

Ich bin für möglichst wenig Umverteilung in der Altersvorsorge/im Rentensystem!

Ich bin für möglichst viel Eigenverantwortung in der Altersvorsorge/im Rentensystem!

Argumentbehandlung Referendumkommitee gegen die AHV-Reform #AHV21

Argumente des Referendumkommitees gegen die AHV-Reform #AHV21. Quelle: AHV-ABBAU-NEIN.CH


UNTERSCHRIFTENBOGEN GENERATIONENINITIATIVE



«Die AHV-Reform ist ungerecht. Frauen sind bei der Rente schon benachteiligt. Sie sollen es nicht noch schwerer haben.»

Biljama Grasarevic
Lehrerin

Antwort

«Gleichberechtigung für alle Arbeitnehmer, denn sonst können wir nach der Pensionierung nicht eigenständig überleben mit den steigenden Kosten!»

Vilma Christine Schweizer
Kaufmännische Angestellte

Antwort

«Der AHV21 zustimmen heisst auch Rentenalter 67. Zudem: sparen den Schultern der Frauen. Geht gar nicht!»

Urs Dietschi
Kantonsrat

Antwort

«NICHT immer weniger Lebensqualität für die Arbeitenden. Weniger Gelder ins Ausland verschenken. Schmarotzer und Kriminelle lebenslänglich ausweisen.»

Esther Schär
Sichereheitsangestellte

Antwort

«NEIN zu AHV 21! Ich will endlich echte Gleichstellung statt schon wieder Abbau auf Kosten der Frauen!»

Katja Signer Hofer
Kommunikationsfachfrau

Antwort

«Es kann nicht sein das wir Frauen Arbeiten, denn Haushalt machen, Kinder Erziehen, durch das weniger arbeiten können, also auch weniger AHV erwirtschaften.»

Marianne Brechbühl
Coiffeur

Antwort

«Ich möchte auch in meinem Alter gut leben können. Ich hatte keine Pensionskasse und das wird mir jetzt zum Verhängnis!»

Doris Klepzig
Dekorateurin in Rente

Antwort

«Nein, denn Rentnerinnen und Rentner wehren sich für die Renten ihrer Töchter»

Max Krieg
Rentner

Antwort

«Solange Frauen weniger verdienen, ist eine Erhöhung des Frauenrentenalters ungerechtfertigt. Nein zur AHV21!»

Anna-Béatrice Schmaltz
Gemeinderätin Zürich

Antwort

«Das geht nicht länger arbeiten das Leben ist zu kurz für nur arbeiten»

Lanz maniboro58@gmail.com
Rentner

Antwort

«Gleichstellung auch beim Rentenalter? Zuerst Gleichstellung bei den Renten und Löhnen!»

Lisa Schädel
Mitarbeiterin Kommunikation Travail.Suisse

Antwort

«Wie mir geht es vielen Frauen. Ich wurde noch in den 1990-er Jahren lohndiskriminiert. Das AHV-Alter 64 muss bleiben, bis Lohngleichheit herrscht.»

Susanne Gruber
Verwaltungsangestellte

Antwort

«Der reichen Schweiz unwürdig und den Frauen gegenüber unfair. Deshalb NEIN!»

Heidi Aeschlimann
Psychoanalytikerin pens.

Antwort

«Die AHV darf nicht minimiert werden; viele leben von der AHV und daher entsteht Altersarmut.»

Anne-Marie Longhi
Rentnerin

Antwort

«Frauen erhalten im Jahr 2022 1/3 weniger Rente. Und trotzdem soll auf ihren Kosten abgebaut werden? Nicht mit mir!»

Michelle Meier
Campaignerin

Antwort

«Gegenvorschlag: AHV-Alter bei Jahreseinkommen über Fr. 250'000 auf 90 Jahre erhöhen und für Vermögen über 2 Millionen gänzlich streichen»

Urs Hänni
Angestellter

Antwort

Replik zur Medienmitteillung der Gewerkschaftsbundes SGB vom 13. Dezember 2022: "Die 13. AHV-Rente wird immer wichtiger" - "Nationalrat zur Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente"



Gewerkschaftsbund SGB: Die 13. AHV-Rente wird immer wichtiger

Gewerkschaftsbund SGB: Die 13. AHV-Rente wird immer wichtiger

SGB: Wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente.

Antwort: Wer ein Leben lang gearbeitet hat, ist hoffentlich dafür stets zu Marktlöhnen entlöhnt worden!

SGB: Doch die mittlere AHV-Rente beträgt knapp 1'800 Franken pro Monat. Davon allein kann heute niemand leben.

Antwort: Die AHV dient der Existenssicherung. Überleben ist nicht leben gleichzusetzen!

SGB: Gleichzeitig wurden die letzten Jahre die Pensionskassen-Renten stark gesenkt.

Antwort: Es gab eine Zeit, in der gab es die AHV und keine Pensionskasse/2. Säule!

SGB: Durch die steigenden Preise und Krankenkassenprämien verlieren die Renten nun zusätzlich deutlich an Wert, insbesondere weil die Renten aus der 2. Säule in der Regel nicht der Teuerung angepasst werden.

Antwort: Teuerung ist für niemanden auf der Konsument:innenseite angenehm!

SGB: Für 90 Prozent der Erwerbstätigen lohnt sich eine Stärkung der AHV, deshalb wird der SGB intensiv für seine Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente kämpfen.

Antwort: Linke betonen immer wieder, bei der AHV erhielten die Bezüger:innen am meinsten im Verhältnis zu dem was sie einbezahlt hätten. Ja klar, nur: Das bezahlt immer jemand anderer!

SGB: In der 2. Säule gibt es weder einen Schutz vor Inflation noch garantierte Rentenleistungen für die Lohnbeiträge.

Antwort: Wenn sie alles im Leben der Leute garantieren wollen, braucht es Vollkasskoversicherungen ohne Selbstbehalt, welche niemand mehr bezahlen kann!

SGB: Auch auf die von den Banken stark beworbene 3. Säule ist kein Verlass, sie birgt nicht nur hohe Risiken, sondern die Arbeitgeber beteiligen sich nicht daran. Deshalb generiert die 3. Säule für Normalverdienende nur sehr kleine Renten.

Antwort: Warum beteiligt sich der Gewerkschaftsbund SGB nicht am Vorsorgen in der 3. Säule ihrer Mitglieder?

SGB: explodierende Krankenkassenprämien:

Antwort: Welche Partei lancierte das heutige KVG?

SGB: Während es (Anm: Das Parlament) sich aus «finanziellen Gründen» gegen eine Erhöhung der AHV-Renten ausspricht, beschliesst es eine BVG-Reform, welche Personen mit tiefen Einkommen insgesamt 3 Milliarden kostet.

Antwort: Das Parlament denkt auch an die Nachkommen der Personen mit tiefen Einkommen! Wenn nichts geschieht, müssen auch die künftig mehr bezahlen!

SGB: Selbst gemäss den vorsichtigen Szenarien des Bundesrats wird die AHV bis 2030 fast 20 Milliarden überschuss machen.

Antwort: Also haben wir eine Überumverteilung?

SGB: Es geht dem Parlament nicht um die tatsächliche Finanzlage der AHV, sondern um eine stetige Aushöhlung des wichtigsten Sozialwerks der Schweiz, zugunsten einer privatisierten Altersvorsorge, welche sich nur Topverdiener leisten können.

Antwort: Lohnt es sich nach Ihrer Lesart für eine gutverdienende Person nicht mehr, in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachzugehen?



Quelle

Markus Müller


16. Dezember 2022, 16:00